vorsicht!
hab von der koelner drogenhilfe gerade folgendes uebermittelt bekommen:

Logo: Caspar the Ghost
Gewicht: 300 mg
Durchmesser: 9,1 mm
Dicke: 3,8 mm
Farbe: beige/braun
Keine Bruchrille
Inhalt: 12% PMA , bzw. 36 mg PMA/Tablette.

Paramethoxyamphetamin (PMA) Quelle: http://www.checkyourdrugs.at

Paramethoxyamphetamin (PMA), ein beiges, weißes oder pinkes Pulver ohne
medizinischen Nutzen, ist ein methoxyliertes Phentylaminderivat. Da die zur chemischen
Synthese notwendigen Vorläufersubstanzen nicht oder nicht rigoros kontrolliert werden
können (PMA kann etwa über die Ausgangssubstanz Anisöl hergestellt werden) ist die
Produktion von PMA einfacher und billiger, als die Produktion der als Ecstasy bekannten
Amphetaminderivate MDMA, MDA, MDE und MBDB. Da für die Produktion von PMA andere
Vorläufersubstanzen als für die Produktion von MDMA und andere Amphetaminderivate aus
der "Ecstasy-Gruppe" verwendet werden, kann ausgeschlossen werden, dass PMA - in der
Absicht MDMA zu produzieren - zufällig entsteht. Es scheint daher, dass Produzenten PMA
wissentlich herstellen. Paramethoxyamphetamin fällt in Österreich unter die Bestimmungen
des Suchtmittelgesetzes.

Alkoholähnliche Wirkung bei geringer Dosierung

Bei zirka 0,6mg PMA/kg Körpergewicht - also bei etwa 40mg PMA bei einer 70kg schweren
Person - steigen nach ca. einer Stunde Blutdruck und Körpertemperatur plötzlich und stark
an. PMA-Konsumenten fühlen bei dieser Dosierung einen alkoholähnlichen
Rauschzustand, nehmen halluzinogen-ähnliche Nachbilder und anomale
Körperempfindung, wie z.B. ein Kribbeln, Taub- oder Pelzigsein der Haut, Einschlafen der
Glieder und ähnliche Effekte wahr. Die Wirkungen verschwinden nach zirka 5 Stunden ohne
weitere Nachwirkungen.

Todesfälle durch Überhitzung, innere Blutungen und Organversagen

Bei höheren Dosierungen verursacht PMA einen starken Anstieg des Blutdrucks und der
Körpertemperatur. Der Puls beginnt zu rasen, die Atmung wird schneller und gleichzeitig
schwerer, die Augen bewegen sich sprunghaft, Muskelkrämpfe, Übelkeit und Erbrechen
können auftreten. Bei Temperaturen von 40 Grad Celsius können Gehirnzellen
beeinträchtigt werden, bei Temperaturen über 40 Grad sind Bewusstlosigkeit und Koma
keine Seltenheit, ab 42 Grad Celsius werden innere Organe geschädigt. Nach dem
Konsum großer Mengen PMA können Herzrythmusstörungen und krampfhafte Anfälle
auftreten. Aufgrund der hohen Körpertemperaturen kann es weiters zu Blutungen im Magen,
Dünndarm und Dickdarm, sowie zu Gehirnblutungen kommen. Betroffene fallen in ein
Koma und sterben nach durchschnittlich 6-24 Stunden an Organversagen. Über
Langzeitfolgen nach chronischem Gebrauch der Substanz ist nichts bekannt. Bei gleicher
Dosierung ist PMA jedoch sehr viel toxischer als MDMA.

Die psychischen Wirkungen von PMA setzen später als die Effekte nach MDMA-Konsum ein
und sind bei gleicher Dosierung schwächer ausgeprägt. Konsumenten vermuten daher ein
"schwach" wirkendes Ecstasy konsumiert zu haben und nehmen weitere Tabletten ein, um
die von ihnen erwünschte Ecstasy-Wirkung zu verspüren.

PMA kann in Ecstasy-üblichen Dosierungen zum Tod führen

Während Todesfälle durch die als Ecstasy bekannten Amphetaminderivate MDMA, MDE,
MDA und MBDB ausgesprochen selten sind - in Österreich ist seit 1990 nur ein einziger
dokumentierter Todesfall bekannt - endet der Konsum von PMA sehr häufig mit dem Tod.

Alle an den PMA-Folgen verstorbenen Personen waren der Meinung, MDMA oder MDA -
also Ecstasy -konsumiert zu haben. Trotz schwerer körperlicher Symptome, wie starker
Überhitzung, suchte keine dieser Personen, oder Freunde der Betroffenen, rechtzeitig
medizinische Hilfe, da sie Angst hatten wegen Suchtmittelbesitzes angezeigt zu werden.
Alle im Jahr 2000 an PMA-Effekten verstorbenen Personen, waren der Meinung Ecstasy in
Form von Mitsubishi-Tabletten, konsumiert zu haben. Allen Betroffenen wurde zum
Verhängnis, dass sie nicht ein oder zwei Tabletten, sondern mehrere PMA-Tabletten
konsumierten. Die Verstorbenen dürften also jeweils mehrere hundert Milligramm PMA in
ihrem Organismus gehabt haben, eine Dosis, die mit dem Konsum von 3-4 durchschnittlich
dosierten Ecstasy-Tabletten erreicht wird.

mehr info unter:
http://www.partypack.de/fset.htm

vielen dank an ralf w.!